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Cate Blanchett at her best: Elizabeth - Das goldene Königreich

Bloged in Film von admin Mittwoch Dezember 19, 2007

Photo Credit: Laurie Sparham Copyright: © 2006 Universal Studios. ALL RIGHTS RESERVED.Neun Jahre nach dem für sieben Oscars nominierten Meisterwerk „Elizabeth” schlägt Regisseur Shekkar Kapur das zweite Kapitel des Elizabethanischen Zeitalters auf. Angeführt von den beiden Oscarpreisträgern Cate Blanchett und Geoffrey Rush, die ihre Rollen wieder aufnehmen, widmet sich das bildgewaltige Epos dem Zenit der Herrschaft von Königin Elizabeth I. (Cate Blanchett). Im unruhigen Fahrwasser des späten 16. Jahrhunderts sieht sich Elizabeth der größten Herausforderung ihres königlichen Lebens gegenüber. Intrigen am Hof bedrohen ihren Thron genauso wie die Kriegserklärung durch den spanischen König Philip II (Jordi Molla), der das protestantische England mit seiner gigantischen Armada für den katholischen Glauben zurückerobern will. Geprüft auch durch ihre Gefühle für den jungen Seefahrer Sir Walter Raleigh (Clive Owen), zieht Elizabeth in den Krieg gegen Spanien, während ihr wichtigster Berater Sir Francis Walsingham (Geoffrey Rush) eine mörderische Verschwörung aufdeckt und damit unwissentlich England an den Rand des Untergangs bringt.
Ein bildergewaltiges Epos in dessen Mittelpunkt die überragende Cate Blanchett steht. Ab 20.12. im Kino
Filmseiten Elizabeth - Das Goldene Zeitalter

Die Leiden des Ulf P.

Bloged in Medienbeobachtung von admin Mittwoch Dezember 19, 2007

Jeder Woche leidet er aufs Neue, am Land, am unverständigen Volk, an der vermeintlichen Sozialromantik im Land, an den 68ern. Gemeint ist Ulf Poschardt, Chefredakteur - der Vanity Fair. Anfang des Jahres angetreten den deutschen Zeitschriftenmarkt aufzumischen, entwickelte sich das Klatschblatt zum Zentralorgan für Besserverdienende. In den wöchentlichen Editorials wird die FDP als die einzige soziale Partei des Landes abgefeiert, die hohen Sozialstandards in unserem Land seien nur möglich weil die Topmanager es bisher nicht vorgezogen haben in Steueroasen umzusiedeln, heißt es da. Es ist vom Leid der Managerfamilien die Rede, die eine 100 Stundenwoche ihrer Ehemänner und Väter ertragen müssen. Mindestlohn - eine Unverschämtheit. So kann nur jemand schreiben, der aus dem Dunstkreis der unvermeintlichen Empfänge, Dinners, Premieren  und Charityevents nicht mehr das Licht der Realität sieht. Eine Realität, in der große Teile der Bevölkerung in prekären Verhältnissen leben, einer Arbeit nachgehen in der der Lohn nicht mehr für die Grundbedürfnisse reicht, deren Chance einen Job im ersten Arbeitmarkt zu bekommen gleich Null ist. Auch das es einen Zusammenhang zwischen ökonomischen Bedingungen und der Chancengleichheit in der Bildung gibt, scheint Poschardt entgangen zu sein. Der Spiegel schreibt  in seiner Titelgeschichte “Die Gerechtigkeitslücke” in dieser Woche dazu: “Die deutsche Gesellschaft ist undurchlässig geworden. Wer arm zur Welt kommt hat statistisch schon verloren.” Hinzu kommt laut Spiegel, das sich die Oberschicht mit wachsendem Erfolg vom Rest der Gesellschaft abschottet. Bloß gut das es Blätter wie Vanity Fair gibt, die uns noch an diesem Leben teilhaben lassen. Dies zum Schnäppchenpreis von z.Zt. 1€ -bricht sonst die Auflage weg?

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