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CD des Monats Oktober: The Black Seeds - Into the Dojo

Bloged in CD des Monats von admin Donnerstag Oktober 11, 2007

The Black Seeds - Into the DojoSchon im Juli auf dem deutschen Markt erschienen, für uns aber dennoch die erste CD des Monats in der radio lounge. Diese Rubrik ist ab Oktober eingerichtet. Hier werden nur Alben aufgenommen, auf denen überwiegend positiv zu bewertende Tracks zu finden sind. The Black Seeds sind dafür ein überragendes Beispiel. In ihrer Heimat sind sie Superstars, ihre Platten sind immer sofort an der Spitze der Charts zu finden. Die achtköpfige Crew präsentiert mit “Into the Dojo” einen hochvariablen Reggaestyle, unterfüttert mit dubbigen Beats und einem Schuss neuseeländischer Mystik. Die Black Seeds gibt es seit 10 Jahren, bekannt hierzulande ist wahrscheinlich nur ihre Coverversion der alten Can Nummer”Keep On Pushing”. Mittlerweile haben sie ein deutsches Label für ihre Scheiben gefunden: das Sonar Kollektiv der Jazzanova Crew in Berlin. Hoffen wir, das sie dadurch auch in Europa ihre Anerkennung bekommen. Die Fachwelt ist schon auf sie aufmerksam geworden: “From the moment I pressed play I was hooked by this. OK I’m no expert of reggae but I know what I like and this is brilliant. At least the music sounds like it’s summer out there.” (Simon Harrison)
Was reden wir lange - hört selber rein! Wir sind auf Eure Kommentare gespannt!

CD der Woche 41: Wahoo - Take it personal

Bloged in CD der Woche von admin Donnerstag Oktober 11, 2007

Wahoo - Take it PersonalSeit ein paar Wochen auf dem Markt, unsere Aufmerksamkeit bekommen sie jetzt: Wahoo aus Berlin und ihr Album “Take it Personal”. Wahoo ist ein Duo bestehend aus den Szenegrößen DJ Dixon und Georg Levin. Clubtechnisch sind sie schon vor drei Jahren mit der Single  “Make Em Shake It” auffällig geworden, grundsätzlich geht das Album aber einen anderen Weg. “Es ist Musik, die wir cool finden, aber die sich selber nicht zu ernst nimmt. Sowohl textlich als auch in der Musik gibt´s immer wieder “tongue-in-cheek”-Momente und wir hoffen, dass die Leute das auch erkennen und schätzen.” sagt Georg Levin dazu. Beide Künstler bringen unterschiedliche Schwerpunkte ein, DJ Dixon ist eher der Meister der Beats, während Georg Levin sich um die Akkorde und Harmonien kümmert. Und das funktioniert auf “Take it personal” ausnehmend gut. Puristen werden anmerken, das Album ist zu kommerziell geraten. Selbst wenn es so wäre, es ist gut und eingängig gemacht. Herausgekommen ist ein House-Album, das kein House-Album ist. Klar, die meisten Songs sind 4-to-the-floor. Aber die Stimmen erzählen hier echte Geschichten - und sie sind mehr als bloße Instrumente. Georg Levin, in New York City als “Prince from Prenzlberg” bekannt, bezaubert gewohnt soulig. Felix Buxton von “Basement Jaxx” lässt “I´m Your Lover” auf die Tanzenden los. Dort mit dabei ebenfalls die unglaubliche Neuentdeckung Ruth Renner (”Ms. Platnum”), die genau wie Celine Bostic auch solo brillieren darf. Capital A wiederum fügt mit seinen Raps scharfe Kanten an zwei der Tracks. House-Legende Robert Owens verdelt “Wishing” und der Detroiter Carl Craig-buddy Paul Randolph entlässt uns mit einer Hommage an den New Yorker soulful house hinaus in den Morgen nach einer durchtanzten Nacht.

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