radio lounge news Woche 40
+++ Neues aus den “Muppetlabors”: japanischen Wissenschaftlern ist es gelungen durchsichtige Frösche zu züchtigen die Einblicke in Organveränderungen ermöglichen sollen. Die Ratgeber Community gutefrage.net hat dazu schon die entsprechenden Anregungen wie z.B. folgenden Kommentar von Engelhaar: “Dann brauchen wir nicht mehr zum Dok, sondern können selbst nachschauen was kaputt ist ;-)!!” Vielen Dank, selten so gelacht!! +++ Neues von Space Kelly: Bis zum Ende des Jahres soll es endlich fertig sein: “My Favourite Songbook Vol. 2″ Nach dem Erfolg von “My Favourite Songbook” (vor allem in Korea und als Download-Album in den USA) aus dem Jahre 2006 folgt nun der von einigen Softrock-Freaks sehnlichst erwartete Nachfolger. Mit dabei: fluffige Space-Kelly-Interpretation von 60ies-und 70ies-Songs aus der Feder von Paul Williams, Graham Nash, John Simon, The Bells, Nick Drake, The Lovin’ Spoonful und anderen. +++ Wer wissen will, was die Welt zusammenhält sollte regelmäßig bei der Riesenmaschine nachschauen. Aktuell Neues über zweideutige Produktnamen, Anleitung zum richtigen Gebrauch des Videotextes der ARD und “Richtlinien für den Wiederaufbau der Welt”. +++ Bei den 60. Filmfestspielen in Cannes erhielt PERSEPOLIS die längsten Standing Ovations des Festivals und wurde mit dem “Preis der Jury” ausgezeichnet. In Frankreich begeisterte die mutige Comic-Verfilmung bereits über 1,2 Mio Kinobesucher und wird das Land im Rennen um eine Oscar-Nominierung als Bester nichtenglischsprachiger Film vertreten. Zur Zeit wird der Film für die deutschen Kinos synchronsiert. Jasmin Tabatabai, Nadja Tiller und Hanns Zischler leihen Marjane Satrapis charmant gezeichneten Comic- Charakteren ihre ausdruckstarken Stimmen. +++ Nachtrag zur Documenta12: die vom künstlerischen Leiter Roger M. Buergel und der Kuratorin Ruth Noack konzipierte Ausstellung der Arbeiten von 109 KünstlerInnen aus 43 Ländern wurde von 754.301 zahlenden Gästen besucht. Dazu kamen 4.390 FachbesucherInnen und 15.537 JournalistInnen aus 52 Ländern. Das bedeutet eine in der jüngeren documenta-Geschichte einzigartige Steigerung der Besucherzahlen von 16% bzw. 100.000 mehr zahlenden BesucherInnen als bei der Documenta11. Fazit: der Kritiker hat wohl nicht immer das letzte bzw. entscheidende Wort. +++

