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Working Mans Death - der Film zum 1. Mai

Bloged in Dokumentarfilm, Deutscher Filmpreis von admin Mittwoch Mai 2, 2007

wmd_key_java.jpg»Arbeit kann viel sein. Oft ist sie kaum sichtbar, manchmal schwer erklärbar, und in vielen Fällen nicht darstellbar. Schwere körperliche Arbeit ist sichtbar, erklärbar, darstellbar. Daher denke ich oft: sie ist die einzig wirkliche Arbeit.«
                                                        Michael Glawogger
Nominiert für den Deutschen Filmpreis in der Sparte Bester Dokumentarfilm: “Working Mans Death” des österischen Dokumentarfilmers Michael Glawogger.  Der Regisseur hat sich für dieses Projekt in den illegalen Kohleminen in der Ukraine, den Schwefelfeldern in Indonesien auf den Schlachthöfen in Nigeria, bei den Schiffabwrackern in Pakistan und den chinesischen Stahlarbeitern in China umgesehen. Auch ein Blick in die Zukunft, in das Verschwinden harter körperlicher Arbeit wird gezeigt: die Umwandlung des Duisburger Stahlwerks in einen Freizeitpark.
http://www.workingmansdeath.com

Deutscher Filmpreis: Regisseure gegen Massenabstimmungsverfahren

Bloged in Deutscher Filmpreis von admin Mittwoch Mai 2, 2007

Hamburg (ots) - Deutsche Regisseure kritisieren erstmals die Methoden der Vergabe des Deutschen Filmpreises, der am Freitag verliehen wird. Hans Weingartner (Die fetten Jahre sind vorbei), Mitglied der 2003 gegründeten Deutschen Filmakademie, die den Preis verleiht, wendet sich in der ZEIT gegen das “Massenabstimmungsverfahren, das es radikalen, künstlerisch innovativen Filmen extrem schwer macht”. Er schlägt vor, der Akademie die Preismillionen zu entziehen und plädiert für ein Doppelsystem: “Die Lola als populärer Filmpreis nach dem Vorbild der Oscars. Und der mit öffentlichen Geldern verbundene Filmpreis als Förderpreis für den künstlerisch oder thematisch innovativen Film.” Noch weiter geht der Dokumentarfilmer Andres Veiel (Black Box BRD, Der Kick). Er hält nicht nur die Übergabe der Filmpreise für “überdenkenswert”. Veiel wirft der Deutschen Filmakademie vor, als Vertretung der deutschen Filmbranche versagt zu haben. Sie habe die wichtigen politischen und filmpolitischen Debatten verpasst und es schlichtweg nicht geschafft, sich jenseits der Vergabe des Filmpreises öffentlich zu positionieren. Fatih Akin (Gegen die Wand, Crossing the Bridge), der im vergangenen Jahr aus der Akademie ausgetreten ist, kritisiert im Vorfeld der Verleihung nicht nur, dass viele der einzeln und ohne Diskussion abstimmenden Mitglieder die Filme zu Hause auf zugeschickten DVDs sichten. “Ich glaube nicht”, so Akin in der ZEIT, “dass jedes Mitglied aus der Akademie alle Filme aus der ‘Kiste’ qualifiziert genug bewerten kann. Beim besten Willen nicht.” Mit rund drei Millionen Euro ist der Deutsche Filmpreis der höchstdotierte Kulturpreis Deutschlands. Seit 2005 wird die staatliche Subvention nicht mehr von einem unabhängigen Gremium des Bundeskulturministeriums, sondern von der damals neu gegründeten Deutschen Filmakademie verteilt.

Deutscher Filmpreis 2007

Bloged in Programm, Deutscher Filmpreis von admin Mittwoch Mai 2, 2007

lola_original_149×100.gifAm 04.07 wird auf dem Berliner Messegeände der diesjährige deutsche Filmpreis verliehen. Ähnlich wie beim Oscar sind Kandidaten in den verschiedensten Kategorien nominiert. Informationen zum Filmpreis und die Kandidatenliste findet man auf den Wikipediaseiten. Nach dem Vorbericht am 01.05. in der radio lounge gibt es nächsten Dienstag ausführliche Infos über die Preisverleihung.
www.deutscher-filmpreis.de
www.deutsche-filmakademie.de

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