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Hanne Hukkelberg - Geräusche aus dem hohen Norden

Bloged in Neu auf dem Plattenteller von admin Donnerstag April 12, 2007

Das dritte Mal hintereinander Abends durchgehört, jetzt hat es klick gemacht. Keine Kost für nebenbei, dafür ist die Stimme der Norwegerin Hanne Hukkelberg zu markant. Sie dominert, modelliert die Songs, schemenhaft tauchen Erinnerungen an Songs von Tom Waits auf. Überhaupt Erinnerungen: die Norwegerin hatte 2 Jahre damit verbracht, mit dem Fahrrad durch Oslo zu fahren, um Geräusche und Eindrücke zu sammeln, die sie danach im Propeller Studio mit ihrem Produzenten Kare Vestrheim für ihr erstes Album “Little Things”  verwendete. Auch auf “Rykestrasse 68″ - in dieser Strasse in Berlin hat sie ein halbes Jahr gewohnt -kommen ungewöhnliche Instrumente  zum Einsatz; Weingläser, Geschirrspülbürsten, eine Schreibmaschine!  Jeder Track hat hier seine eigene Kulisse - die Distanz zum Hörer hebt sich auf, denn die Hintergrundgeräusche könnten auch aus der eigenen Wohnung stammen. Reale Musikinstrumente sind nur sehr sparsam eingesétzt, hier holte sie sich verschiedene Kollegen aus der agilen norwegischen Musikszene als Verstärkung. “Rykkestrasse 68″ ist definitiv ein Album für den ipod, man muss damit auf Reisen gehen. Wird sie im Radio zur Wirkung kommen? Ich weiß es nicht, nächste Woche werden die Hörer entscheiden. Hanne Hukkelberg ist zur Zeit auf Deutschlandtournee, hier die weiteren Termine:
13.04. Heidelberg - Karlstorbahnhof
14.04. München - Ampere
05.05 Dortmund - Domizil
17.05. Erlangen - E Werk
18.05. Marburg - Kulturladen KFZ

Das ihre Lieder auch live funktionieren läßt sich auf der CD feststellen. Der Bonustrack ist live eingespielt. Zusätzlich gibt es noch das fabulöse Video zur Singleauskopplung “A Cheater`s Armoury”
Ein Interview mit Hanne Hukkelberg findet man bei den Kollegen vom Deutschlandradio

Über Fahnenschwenken, Luxusmarken, Knut als Coverboy

Bloged in Medienbeobachtung von admin Donnerstag April 12, 2007

Wie sich die Welt verändert kann man an den kleinen Meldungen erkennen: TAZ Nord vom 09.04. meldet das der Block der aktiven Werder-Fans beim letzten Heimspiel für 20 Minuten leer blieb. Grund des Protest war eine Verordnung des Vereins, nach der die Sicht aus der Business-Loge über der Fan-Kurve nicht mehr durch Fahnen behindert werden dürfe. Jetzt will man dem Volk wohl auch noch die Spiele wegnehmen! +++ Wenn die Businessleute schon vor lauter Fahnen nicht das Fußballfeld sehen können, dann kaufen sie sich eben das Zubehör. So der französiche Konzern PPR (Pinault-Printemp-Redoute), mit Chef Francois-Henri Pinault, der gerne Puma in seinem Portfolio sehen möchte. Laut FAZ sammelt dieser gerne Luxusmarken wie Gucci und Yves Saint Laurent für sein Unternehmen. Weiteres Aushängeschild: Pinault ist mit der mexikanischen Schauspielerin Salma Hayek liiert. +++ Neues von Knut: Starfotografin Annie Leibowitz (Video auf der US Homepage) hat ihn für die amerikanische Vanity Fair abgelichtet, außerdem wird  er gemeinsam mit Leonardo Di Caprio als “Coverboy” auf der amerikanischen Vanity Fair Ausgabe Mai zu sehen sein.  +++

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