Douglas-Sirk-Preis für Atom Egoyan
Im Rahmen des Hamburger Filmfests wurde der kanadische Regisseur Atom Egoyan am Wochenende mit dem renommierten Douglas-Sirk-Preis ausgezeichnet. Die Laudatio auf den Preisträger hielt Wim Wenders, den eine langjährige Freundschaft mit Egoyan verbindet. In seiner sehr persönlichen Ansprache nahm er Bezug auf ihr erstes Treffen beim Filmfestival in Montreal und fuhr fort:
“Seit dieser Zeit liebe ich diesen Mann und seine Filme. Und zwar deswegen, weil er sie verkörpert. Er ist seine Filme, und er lebt das, wovon sie handeln. Sie handeln alle von der Freiheit und dem Mut, den wir heutzutage brauchen, um zu definieren, wer wir sind, wer wir sein wollen, wer wir sein könnten. ’Identität’ ist ein großes Wort, aber es braucht einen großen Filmemacher, um diesen wichtigen Begriff sichtbar zu machen, existenziell, lebbar, notwendig, grundlegend, ein Grundbedürfnis!“
Eine Filmkritik zu Atom Egoyans neuem Film “Adoration” folgt in den nächsten Tagen.
Die kompletten Reden von Wim Wenders und Atom Egoyan gibt es hier als movie lounge Dokumente:
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