Die Filmkritik: Stuttgart 21 - Denk mal!
Gemeinschaftskunde Unterricht im Stadtpark: Schüler erleben die Staatsmacht am eigenen Leib. Eine von vielen Momentaufnahmen in dem aktuellen Dokumentarfilms “Stuttgart 21 - Denk mal!” der Regisseure Lisa Sperling und Florian Kläger. Kurzfristig als Gast der Perspektive Deutsches Kino eingeladen, dokumentiert die Arbeit der beiden Filmstudenten die Entwicklung der zur Zeit größten Bürgerinitiative in Deutschland.Hier kommt der Alternative ins Gespräch mit dem Banker, hier steht das Bürgertum in einer Reihe mit der Subkultur. Sie alle eint ein zunehmendes Unbehagen an den Politeliten in Stuttgart. Endfremdung ist der wohl passende Begriff, die herrschende Politik wird als selbstherrlich, arrogant und völlig fern von den Bedürfnissen der Bürger wahrgenommen. An diesem Punkt wird “Stuttgart 21 - Denk mal!” nicht nur für die lokalen Aktivisten interessant. (weiterlesen…)


