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Filmfestival in Fribourg eröffnet

Bloged in Festivals von admin Samstag März 14, 2009

Auch die Schweizer können Filmfestivals: Am Abend wurde das 23. Internationale Film Festival Freiburg (Schweiz) offiziell eröffnet. Der argentinische Regisseur Pablo Trapero und die Schauspielerin Martina Gusman stellten ihren Film LEONERA in zwei ausverkauften Sälen im Kino Rex vor. LEONERA erlebte heute seine Schweizer Premiere. Edouard Waintrop, künstlerischer Direktor des Film Festivals Fribourg, freute sich, dass er den Film in Fribourg vorstellen kann. Der Ständeratspräsident Alain Berset kündigte LEONERA als «heilsamen Schock» an, der, wie die meisten Filme des diesjährigen Programms, «vorgefasste Haltungen und Gewissheiten atomisiert».
Die Schauspielerin Martina Gusman ist auch Teil der Internationalen Jury des FIFF. Diese wird am Abend des 21. März 2009 den Gewinner des Festivals bekannt geben. Insgesamt befinden sich 14 Filme im Rennen um den Hauptpreis LE REGARD D’OR, welcher mit insgesamt 30′000 CHF dotiert ist. Die gesamte Preissumme, welche am Festival ausgeschüttet wird, beläuft sich auf 77′000 CHF. Mit den ersten Vorstellungen an diesem Samstag wurde der Startschuss für acht Tage Kino gegeben. Diese sind voll bepackt mit 250 Vorstellungen in 6 Kinosälen - mit insgesamt über 90 Filmen. Über 80 Filmschaffende werden am Festival anwesend sein.
 

Michael Haneke - Ein Gespräch mit Thomas Assheuer

Bloged in Filmbücher von admin Samstag März 14, 2009

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Kritiker halten den östereichischen Regisseur Michael Haneke mit gutem Grund für einen der wichtigsten Filmemacher des zeitgenössischen eurpäischen Kinos. Haneke analysiert in seinen Filmen (Funny Games, Bennys Video…) schonungslos das Beziehungsgeflecht, zwischen Gewalt, emotionaler Kälte, Kommunikationsunfähigkeit, Verlustängsten und Schuldgefühlen der bürgerlichen Gesellschaft. Der Zuschauer seiner Filme wird nicht geschont sondern tief mit hineingezogen und mit sich selbst konfrontiert..Pünktlich zum amerikanischen Remake von Funny Games (mit Naomi Watts und Tim Roth) hat der Berliner Alexander Verlag einen Interviewband herausgebracht. In diesen “Nahaufnahmen” führt der “Zeit” Journalist Thomas Assheuer ein ausführliches Gespräch mit Michael Haneke in dem alle Aspekte des Werkes ausgeleuchtet werden. Ergänzt wird dieses Inteview durch zwei Essay von Haneke über den Regisseur Robert Bresson und über die Beziehung zwischen Gewalt und Medien. Ein sehr preiswertes Buch (5 Euro!) das überraschende Einblicke in das Schaffen dieses Regisseurs gewährt.  

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