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Berlinale Film in der Kritik: John Rabe

Bloged in Berlinale 2009 von admin Montag Februar 9, 2009

Foto: Berlinale

Auch außerhalb des eigentliche Berlinale-Wettbewerbs gibt es wieder interessante Produktionen zu sehen. Dazu zählt auch der in der Reihe Berlinale-Spezial laufende Film „John Rabe”. Die Produktionskosten dieser in der Tat sehr aufwendigen internationalen Koproduktion sollen verschiedenen Quellen zufolge irgendwo zwischen 15 und 20 Millionen Euro gelegen haben. Geschildert werden die Ereignisse um das Massaker von Nanking im Jahre 1937, als japanische Truppen die chinesische Stadt eroberten und hunderttausende Einwohner ermordeten.
Im Mittelpunkt des Geschehens steht der Kaufmann John Rabe, damals Leiter der chinesischen Siemens-Niederlassung. Rabe richtete zusammen mit einigen Geschäftsleuten und Ärzten aus aller Herren Länder in Nanking eine internationale Schutzzone ein, die das Überleben von etwa 200 000 Chinesen sichern sollte – und einigen hundert chinesischen Flüchtlingen gewährte Rabe sogar in seinem Privathaus am Rande des Firmengeländes Zuflucht. Soweit die historischen Fakten, die auch durch die 1997 in Buchform erschienen Tagebücher des bereits 1950 nach einem Schlaganfall in Berlin verstorbenen Rabe weitestgehend gesichert sind. Der renommierte Hamburger Charakerdarsteller Ulrich Tukur übernahm die Hauptrolle. (weiterlesen…)

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