Berlinale-Retrospektive “70mm - Bigger Than Life”
Erstmals seit ihrer Gründung im Jahre 1951 wird die Berlinale eine Retrospektive nicht einem Filmschaffenden, einem Genre oder einem Land widmen, sondern einem technischem Filmformat: dem legendären 70-mm-Film, der Ende der 1950er Jahre als Geheimwaffe des Kinos gegen das aufkommende Fernsehen propagiert wurde. Das „Kino International”, welches zu DDR-Zeiten bereits solche Filme präsentierte, wird extra zur Berlinale technisch um- bzw. aufgerüstet. Dies ist auch nötig, denn die Projektion der riesigen Filmkopien erfordert einen hohen technischen Aufwand. So beträgt die Breite des Filmmaterials 7 cm – und ist damit doppelt so breit wie der 35-mm-Normalfilm. Selbst ein Vergleich mit dem heutigen (eigentlich viel empfindlicheren) Filmmaterial belegt noch immer die einzigartige Bildgewalt des Projektionsverfahrens. (weiterlesen…)


