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Wer fährt so spät durch Nacht und Wind: Die Schimmelreiter

Bloged in Filmfest Hamburg 2008 von admin Dienstag September 30, 2008

Axel Prahl und Peter Jordan (c) Neue Mira FilmproduktionWir haben den Regisseur Lars Jessen noch von seinem letzten Film „Am Tag als Bobby Ewing starb“ in guter Erinnerung. Seine neue Produktion ”Die Schimmelreiter” (hat nichts mit dem Schimmelreiter von Theodor Storm - dem Deutschstundentrauma zu tun!) ist wieder gespickt mt orginellen Charakteren und spielt in den unendlichen Weiten der nordeutschen Tiefebene. Norddeutschland kann so schön sein. Finden die einen. Die anderen sterben vor Langweile und wollen nur weg. Der stets gutgelaunte Fuchs (Peter Jordan) leidenschaftlicher Prüfer beim Ordnungsamt, checkt Imbissbuden. Tillmann (Axel Prahl) hat’s im Ausland nicht gepackt und taucht wieder in Dithmarschen auf: als depressiv-frustrierter Alkoholiker. Fuchs träumt von der Großstadt Hamburg. Für eine Versetzung muss er sich beruflich noch mal richtig reinhängen. Die Gelegenheit bietet sich, als er den Misanthropen Tillman, der unglücklicherweise der  Bruder seines neuen Chefs in spe ist, als Begleitung für seine letzte Dienstreise aufs Auge gedrückt bekommt.

The boys are back in town: Madboy

Bloged in Filmfest Hamburg 2008 von admin Dienstag September 30, 2008

Jetzt schon Kultstatuts auf dem Filmfest hat “Madboy - Up and Down in Willytown” des Hamburger Filmermachers Henrik “Henna” Peschel. Gedreht mit Laienschauspielern im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg erzählt er Geschichte des Jungbauern Cheffke der auf Tour mit seiner Hardcoreband “Madboy” in Wilhelmsburg strandet. Ohne Budget ohne Drehgenehmigung, ohne richtige Crew, ohne Catering entstand etwas, das wirklich als Undergroundfilm bezeichnet werden kann.

Das Youtube Video zeigt eine gelungene PR Aktion vor dem Cinemaxx anläßlich der Filmfestpremiere, mehr zur Filmpremiere von “Madboy” im Metropol gibt es im filmfestblog.

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