Wer fährt so spät durch Nacht und Wind: Die Schimmelreiter
Wir haben den Regisseur Lars Jessen noch von seinem letzten Film „Am Tag als Bobby Ewing starb“ in guter Erinnerung. Seine neue Produktion ”Die Schimmelreiter” (hat nichts mit dem Schimmelreiter von Theodor Storm - dem Deutschstundentrauma zu tun!) ist wieder gespickt mt orginellen Charakteren und spielt in den unendlichen Weiten der nordeutschen Tiefebene. Norddeutschland kann so schön sein. Finden die einen. Die anderen sterben vor Langweile und wollen nur weg. Der stets gutgelaunte Fuchs (Peter Jordan) leidenschaftlicher Prüfer beim Ordnungsamt, checkt Imbissbuden. Tillmann (Axel Prahl) hat’s im Ausland nicht gepackt und taucht wieder in Dithmarschen auf: als depressiv-frustrierter Alkoholiker. Fuchs träumt von der Großstadt Hamburg. Für eine Versetzung muss er sich beruflich noch mal richtig reinhängen. Die Gelegenheit bietet sich, als er den Misanthropen Tillman, der unglücklicherweise der Bruder seines neuen Chefs in spe ist, als Begleitung für seine letzte Dienstreise aufs Auge gedrückt bekommt.








