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Berlinale Tag 9

Bloged in Berlinale Notizen von admin Freitag Februar 15, 2008

That´s it! Fast schon wieder vorbei das Festival. Ab Donnerstag nachmittag zeigen sich die ersten Auflösungserscheinungen. Der Europäische Filmmarkt schließt seine Pforten, die Reihen der Journalisten sind schon deutlich gelichtet, die Schlangen an den Ticketcountern kurz. Dennoch bringt der Freitag noch einmal zwei Highlights: Andrzej Wajdas “Katyn” arbeitet verdrängte polnische Geschichte auf und die “Boleyn Girls” Natalie Portman und Scarlett Johansson haben den Heinrich VIII Darsteller Eric Bana mitgebracht, so das Glamour und Spaß in einer der letzten Pressekonferenzen garantiert war. Wieder mit großem Medienauftrieb, von denen die wenigsten den Film “The Other Boleyn Girl” gesehen haben dürfen. Bleibt die Frage wer bekommt die Bären? Es wird wahrscheinlich wie jedes Jahr sein, der sichere Sieger (wenn es nach den Medien geht ist das “There will be Blood) wird es nicht werden. Morgen abend wissen wir mehr.

Berlinale-Reihe WAR AT HOME - Der Vietnamkrieg im amerikanischen Film

Bloged in Allgemein, Berlinale 2008, Berlinale Reihe War at Home von admin Freitag Februar 15, 2008

Nationalgarde auf dem Gelände der Universität Wisconsin Foto: Berlinale

Anlässlich des 40. Jahrestages einer „Vietnamkonferenz“ der Sozialistischen Deutschen Studentenbundes SDS in Berlin findet im Rahmen der Berlinale die Reihe „War at home – Der Vietnamkrieg im us-amerikanischen Film“ statt.
Sie wurde bereits am Freitag dem 8. Februar im Filmpalast am Kurstfürstendamm mit der Antikriegs-Satire „MASH“ des im letzten Jahr verstorbenen Regisseurs Robert Altman eröffnet (die auch als Grundlage für die spätere gleichnamige Fernsehserie diente). Die Filmsatire selbst spielte vor dem Hintergrund des Koreakriegs, war jedoch zweifellos durch den Vietnamkrieg beeinflusst, der um 1970 seinen Höhepunkt bereits erreicht hatte.

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Wettbewerb: Feuerherz

Bloged in Berlinale 2008, Wettbewerb von admin Freitag Februar 15, 2008

Feuerherz Foto: Berlinale

Ein Film, der schon vor der Berlinale kontrovers disktuiert wurde, ist einer der beiden deutschen Beiträge im Wettbewerb, “Feuerherz” von Luigi Falorni, der im vorletzten Jahr mit der quasi-dokumentarischen “Geschichte vom weinenden Kamel” debüttierte und nun seinen ersten reinen Spielfilm inszeniert hat.
Das Problem liegt allerdings weniger in dem Film selbst, als vielmehr in dem Umstand, dass als Vorlage ausgerechnet die Kindheitserinnerungen der aus Äthopien stammenden Sängerin Senait Mehari benutzt wurden. Sie schilderte in dem erfolgreichen Buch, dass inzwischen über eine halbe Million Auflage erzielt haben soll, eindrucksvoll ihre Erlebnisse im Unabhängigkeitskrieg ihres Heimatlandes - wobei sie erst später einräumte, zwar bei der Befreiungsbewegung angehört zu haben, aber gar nicht unbedingt eine Kindersoldatin im richtigen Sinne gewesen zu sein.

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Wettbewerb: Il y a longtemps que je t’aime

Bloged in Berlinale 2008, Wettbewerb von admin Freitag Februar 15, 2008

Kistin Scott Thomas und Elsa Zylberstein in “Il y a longtemps que je t’aime Foto: Berlinale

Regie: Philippe Claudel; Darsteller: Kristin Scott Thomas, Elsa Zylberstein
Juliette wird nach 15 Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen. Sie wird von ihrer jüngeren Schwester Lea in ihrem Haus aufgenommen. Lea lebt mit ihrem Mann, zwei Adoptivtöchtern und ihrem Schwiegervater in Nancy. Die beiden Frauen sind sich fremd, zu groß ist der Altersunterschied und durch Juliettes Tat wurde sie von der Familie als nicht mehr existent behandelt. Juliette ist sehr introvertiert. Als sie Arbeit als Schreibkraft in einem Krankenhaus findet, wird sie in der Pobezeit darauf hingewiesen. Sie müsse daran arbeiten sich mehr in die Gemeinschaft einzugliedern, die Kolleginnen haben sich über sie beschwert.
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